Winter & Weihnachten

Klejner

Klejner sind kleine, verdrehte Teigrauten, die in heißem Fett goldbraun ausgebacken werden. Kardamom und Zitronenschale geben ihnen ihren typischen Duft – und am besten schmecken sie noch leicht warm, direkt aus dem Topf.

Goldbraune, verdrehte Klejner auf einem Brett
Foto: fru_green / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0
Zubereitung
45 Min.
Koch-/Backzeit
30 Min.
Portionen
ca. 60 Stück
Schwierigkeit
Mittel

Zutaten

Teig

Zum Ausbacken

Zubereitung

  1. Mehl, Zucker, Kardamom und Zitronenschale mischen. Die Butter einarbeiten, dann Eier und Sahne zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zugedeckt mindestens 1 Stunde kalt stellen.
  2. Den Teig portionsweise auf einer bemehlten Fläche etwa 3 mm dünn ausrollen und mit einem Teigrädchen in Rauten von etwa 3 × 10 cm schneiden.
  3. In die Mitte jeder Raute einen Schlitz von etwa 3 cm schneiden. Ein Ende durch den Schlitz ziehen, sodass die typische verdrehte Form entsteht.
  4. Das Fett in einem schweren Topf auf etwa 175 °C erhitzen. Die Klejner portionsweise 1–2 Minuten ausbacken, dabei einmal wenden, bis sie goldbraun sind.
  5. Mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Abgekühlt in einer Blechdose aufbewahren.

Die Geschichte hinter dem Gericht

Klejner sind ein in Fett ausgebackenes Gebäck, das in Skandinavien schon seit dem Mittelalter bekannt ist. In Dänemark gehören sie zu den klassischen Weihnachtsplätzchen.

Je nach Land und Region tragen sie andere Namen: In Norwegen heißen sie fattigmann, in Island kleinur, und in Dänemark sind auch Namen wie „vredne drenge“ überliefert.

Im Dansk Cottage genießen

Klejner backt man am besten zu zweit: Einer rollt und dreht, der andere steht am Topf – und wer zuerst probieren darf, wird ausgelost.

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